Stephan Kohn & Wolfgang Wodarg

Freiheit und Kunst sind Geschwister

Zu Beginn des Abends berichteten die beiden systemkritischen Männer, wie sie sich öfter privat getroffen haben, über vergangene und aktuelle Themen gemeinsam sinnierten und das Ganze spickten mit Musik, was ja alles leichter macht. Daraus entwickelte sich die Idee, damit auf die Bühne zu gehen. Sie schafften es, uns die Atmosphäre ihrer Treffen spüren zu lassen und gestalten einen inspirierenden Abend.

Gedichte und Lieder wechseln sich ab mit reflektierenden Gesprächen dazu. Tiefsinnig und gespickt mit Witz. Wolfgang Wodarg vorrangig mit kritischen eigenen Gedichten und Stephan Kohn mit revolutionären und nachdenklich machenden Liedern.

Die aus dem Moment heraus entstandenen Gespräche waren scharfsinnig und tiefgründig mit aktuellen Themen, wie zum Beispiel die Coronazeit, Kriege, Klimawandel, Aussteiger, Wissenschaft, die Schöpfung und die wissenschaftliche Suche nach der (einzigen) Wahrheit.

Wolfgang Wodarg meinte sinngemäß:

Wir sind wie in einer Maschine gefangen, die nicht gut läuft. Die Kunst bietet die Möglichkeit, ein Stück Freiheit zu finden. Aufschreiben, was in einem brodelt, macht den Kopf frei für Neues.

Wir haben gelacht, gestaunt, genickt, waren berührt und haben sogar mitgesungen.

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