Kunst & Kultur in Pankow

KulturKreis Pankow

Wir engagieren uns für die Förderung von Kunst und Kultur im Berliner Bezirk Pankow.

Über uns

Raum für Kunst und Kultur in Berlin-Pankow

Im KulturKreis Pankow e.V. engagieren sich Menschen, um Kunst, Kultur und den politischen Diskurs in Berlin zu fördern. Dazu laden wir Referenten, Künstler und Musiker ein, die sich mit historischen, aktuellen und zukünftigen politischen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen und damit den Debattenraum erweitern. 

Wir heißen Sie willkommen in der Reihe Kultur mit Veranstaltungen im Bereich Kabarett, Musik und Theater sowie in der Reihe Denkraum mit Vorträgen, Lesungen und Diskussionen, vorrangig zu gesellschaftlichen und politischen Themen.

Unser Buch - Band II erscheint im Juni

Im Juni 2026 erscheint Band II unserer Anthologie-Reihe:

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Texte zum Frieden

Ab 18. Juni könnt ihr euch das Buch auf unseren Veranstaltungen ansehen und kaufen. Oder ihr bestellt es über unsere Homepage.

Ankündigungen

Kulturkreis Pankow quer Vektor 360
9. Juli 2026

Martina Gebhardt Quartett

Martina Gebhardt Quartett
„FUNKEN MUT“

Martina Gebhardt (voc) Heiko Kulenkampff (p) Martin Lillich (b) Uli Moritz (dr)

„Funken Mut“. Wir spielen viele original Kompositionen von Martina, mit Texten in deutsch und englisch, verpackt in Funk, Jazz, Swing, Blues, Bossa und Modern. Kommt vorbei!

3. September 2026

Hauptsache Theater

Melanie Haupt und Jonathan Bratoëff

Das Theater ist der beste Ort der Welt. Denn es ist der Ort, an dem wir als Gesellschaft seit tausenden von Jahren zusammenkommen.

Ja, gut, am Anfang saßen wir noch ums Lagerfeuer, und okay, dass mit dem Feuer ist heute schwierig wegen der ganzen Brandschutzverordnungen, aber das Prinzip ist immer noch das gleiche. Es gibt Dinge, die sind perfekt, die haben sich einfach bewährt. Wie das Theater. Und auch der Farn! Das Theater und der Farn sind mit ihrer Form schon immer gut gefahr’n.

Und Swing-Musik! Die ist nur noch nicht so alt. Wenn ich Swing-Musik höre, bin ich sofort gut drauf. Deswegen habe ich die politischen Themen, die mich beschäftigen, mit Swing-Musik kombiniert. Weil, eins ist ja mal klar, in dieser anspruchsvollen Zeit dürfen wir die gute Laune auf gar keinen Fall die verlieren!

Und damit der Swing auch politisch korrekt swingt, werde ich an diesem Abend von meinem wunderbaren Musiker Jonathan Bratoëff begleitet.Gemeinsam spielen wir am besten Ort der Welt: im Theater. Genauer gesagt im Al Hamra! Und wo wenn nicht da, muss sich Kultur ereignen. Wir freuen uns auf Sie!

Text, Musik & Ukulele: Melanie Haupt

Gitarre & Bass: Jonathan Bratoëff

29. Oktober 2026

Sigrid Grajek und Jens-Karsten Stoll

(DER KRIEG, 1911, Georg Heym)

„Aufgestanden ist er, welcher lange schlief…“ 

Eine Spurensuche auf dem Minenfeld der Sprache
von und mit Sigrid Grajek & Jens-Karsten Stoll

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts, sehnten – nach langer Friedenzeit – manche Dichter einen Krieg lyrisch nahezu herbei. Als er dann da war, wurde er von vielen enthusiastisch begrüßt. Doch die Realität der Schützengräben des 1. Weltkrieges sah anders aus als gedacht. Nach den Jubelgesängen kamen die Totenklagen…

Ein nachdenklicher Abend mit Texten von Georg Heym, August Stramm, Hugo Ball, Frida Bettingen, Klabund, Berta Lask, Erich Mühsam u.a.| Kompositionen von Jens-Karsten Stoll

Sigrid Grajekist singende Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin. Mit ihren musikalisch-literarischen Programmen u.a.Claire Waldoff: Ich will aber gerade vom Leben singen…und BERLIN: Die 1920er – Eine Stadt im Taumel beleuchtet sie seit vielen Jahren die Weimarer Republik und Berlin mit Liedern und Texten aus den Jahren 1918 bis 1933.

Jens-Karsten Stoll
ist Musiker und Komponist.Als musikalischer Leiter und Komponist war er für Theaterproduktionen u.a. am Berliner Ensemble, Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Hamburg tätig. Mit dem Kabarettisten und Regisseur Rainald Grebe arbeitet er seit 2008 zusammen, mit der Schauspielerin Nina Petri seit 2011. Seine Kunst führte ihn u.a. nach Mexiko-City, Bangkok, Hongkong, Washington, Abidjan und Taschkent.

Denkraum-Logo
30. Juni 2026

Christian Köhlert

Was ist die Grundlage der Phönix-Hypothese?

Die Phönix-Hypothese ist ein theoretisches Erklärungsmodell bezüglich der vermehrten Auffälligkeiten auf der Weltbühne und der damit verbundenen Spekulationen darüber, welche größere Agenda damit katalysiert werden soll. Man kann durchaus von einer klassischen Verschwörungstheorie sprechen. Wie in solchen Fällen üblich, kann man einige Aspekte der Hypothese klar objektivieren, andere hingegen sind spekulativ. Grundsätzlich geht das Gedankenmodell jedoch davon aus, dass alle Konflikte und Krisen auf der Weltbühne zentral gesteuert werden.

Nach einem tiefgreifenden inneren Prozess entschied ich mich, meine Theorie dem öffentlichen Diskurs bereitzustellen, auch wenn das Bild, das ich damit zeichne, herausfordernd, enorm komplex und möglicherweise verstörend auf einige Menschen wirken kann. Nach allen Abwägungen entschied ich, dass das Zurückhalten von Informationen dieser Signifikanz schwerer auf meinem Gewissen liegen würde als irgendwann festzustellen, dass ich eine Fehlinformation verbreitet habe.

Am Ende muss jeder Mensch eigenverantwortlich für sich selbst entscheiden, was er für Realität hält und was nicht. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass jene Individuen, die nach der Wahrheit suchen, auch eine Antwort verdient haben. Dementsprechend möchte ich signifikante Hinweise geben, wo ich wichtige Teilaspekte der „Wahrheit“ verorten, die selbst von einem breiten Spektrum alternativer Medien ignoriert werden.

20. September 2026

Tom-Oliver Regenauer

KONTEXT & KONTUREN 2026

Überwachung, Enteignung, Tokenisierung

Einlass: 17 Uhr!

Die Welt, wie wir sie kannten, löst sich auf. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand, Frieden,

Medien, Technologie, Kommunikation, Kulturbetrieb – nichts entgeht den Zäsuren der „vierten

industriellen Revolution“. Am wenigsten der Mensch. Denn das von Paradigmenwechseln

korrumpierte Individuum verliert durch die lebensfeindliche Programmatik eines raumgreifenden

Transhumanismus nicht nur Orientierung, Eigentum und Freiheit, sondern vor allem den Verstand.

Was in Douglas Couplands Roman „Generation X“ (1991) als „Optionsparalyse“ einer Alterskohorte

begann, hat sich zu einer weithin parasozialen Gesellschaft ausgewachsen. Zu einer Pathokratie, in

der Menschen mit Gegenwart überfordert werden, um die Zukunft zu vergessen. Kontrolliert,

manipuliert und tyrannisiert von einem supranationalen Überwachungsapparat, der seine totalitären

Züge immer ungenierter offenlegt.

Nur wer die Methodik und Ziele dieses System versteht, ist in der Lage, ihnen entgegenzuwirken. Vor

diesem Hintergrund liefert Tom-Oliver Regenauer auch mit seinem neuen Vortrag eine hochaktuelle

Standortbestimmung, gründlich recherchierte Informationen und ideologiefreie Analysen, die neben

dem Status quo auch konkrete Handlungsalternativen für das souveräne Individuum beschreiben.

Investigativer Journalismus – für Kontext und Konturen.

Live.

Tickets

22. Oktober 2026

Prof. Dr. phil. Henrieke Stahl

Freiheit von Meinung, Information, Medien: hoch geschützt und doch gefährdet?

Vortrag

Wie ist es möglich, dass ein Informationskontrollsystem über die öffentliche Meinung aufgebaut wird, obwohl es in Deutschland und der EU keine Zensur geben darf? Der Vortrag zeigt die Wurzeln der neuen Informationspolitik und die Techniken des entstehenden multifaktoriellen Kontroll- und Sanktionssystems auf, problematisiert dieses  und fragt, was wir tun können.

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