Kunst & Kultur in Pankow
KulturKreis Pankow
Wir engagieren uns für die Förderung von Kunst und Kultur im Berliner Bezirk Pankow.
Über uns
Raum für Kunst und Kultur in Berlin-Pankow
Im KulturKreis Pankow e.V. engagieren sich Menschen, um Kunst, Kultur und den politischen Diskurs in Berlin zu fördern. Dazu laden wir Referenten, Künstler und Musiker ein, die sich mit historischen, aktuellen und zukünftigen politischen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen und damit den Debattenraum erweitern.
Wir heißen Sie willkommen in der Reihe Kultur mit Veranstaltungen im Bereich Kabarett, Musik und Theater sowie in der Reihe Denkraum mit Vorträgen, Lesungen und Diskussionen, vorrangig zu gesellschaftlichen und politischen Themen.
Unser Buch
Mit „Damit der Mensch ein Mensch ist – Ausblick und Perspektiven“ starten wir unsere Anthologie-Reihe, die im ersten Band die Werke von acht Autoren vereint. Ihr kennt sie schon von ihren großartigen Lesungen und Vorträgen bei uns – jetzt könnt ihr ihre Beiträge in diesem besonderen Buch entdecken. Auf unseren Veranstaltungen könnt ihr euch das Buch ansehen und kaufen. Oder ihr bestellt es über unsere Homepage.
Ankündigungen
21. Mai 2026
Lieder und Gedichte zur Krisenzeit
Eugen Zentner, El Aleman, Bertold Karsten Troyke
Lieder und Gedichte zur Krisenzeit. El Alemán, Karsten Troyke und Eugen Zentner thematisieren in ihren Werken die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Jahre. Sie fangen die Stimmung im Land ein und üben Kritik, mal bitterernst, mal heiter-ironisch.
19 Uhr Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin-Friedrichshain
28. Mai 2026
Die Friedenshexen
Lieder über Frieden, Freiheit und Menschlichkeit
Die Friedenshexen singen ihr Programm, das sie sonst auf der Straße darbieten, auf der Bühne des Al Hamra.
Die meisten Texte sind selbstgedichtet und hochaktuell.
Dazu gibt es Visuals von e.
19:30 Uhr Al Hamra, Raumerstr. 16, Berlin Prenzl. Berg
Melanie Haupt und Jonathan Bratoëff
Das Theater ist der beste Ort der Welt. Denn es ist der Ort, an dem wir als Gesellschaft seit tausenden von Jahren zusammenkommen.
Ja, gut, am Anfang saßen wir noch ums Lagerfeuer, und okay, dass mit dem Feuer ist heute schwierig wegen der ganzen Brandschutzverordnungen, aber das Prinzip ist immer noch das gleiche. Es gibt Dinge, die sind perfekt, die haben sich einfach bewährt. Wie das Theater. Und auch der Farn! Das Theater und der Farn sind mit ihrer Form schon immer gut gefahr’n.
Und Swing-Musik! Die ist nur noch nicht so alt. Wenn ich Swing-Musik höre, bin ich sofort gut drauf. Deswegen habe ich die politischen Themen, die mich beschäftigen, mit Swing-Musik kombiniert. Weil, eins ist ja mal klar, in dieser anspruchsvollen Zeit dürfen wir die gute Laune auf gar keinen Fall die verlieren!
Und damit der Swing auch politisch korrekt swingt, werde ich an diesem Abend von meinem wunderbaren Musiker Jonathan Bratoëff begleitet.Gemeinsam spielen wir am besten Ort der Welt: im Theater. Genauer gesagt im … (Ort)! Und wo wenn nicht da, muss sich Kultur ereignen. Wir freuen uns auf Sie!
Text, Musik & Ukulele: Melanie Haupt
Gitarre & Bass: Jonathan Bratoëff
17. Juni 2026
Susanne Dagen & Oliver Schindler
Entwicklungen, die Hoffnung machen – jenseits des Mainstreams
Susanne Dagen, Buchhändlerin aus Dresden und Initiatorin der ersten alternativen Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle und Oliver Schindler von Radio Berliner Morgenröte im Gespräch
19 Uhr Sprechsaal Berlin-Mitte
Was ist die Grundlage der Phönix-Hypothese?
Die Phönix-Hypothese ist ein theoretisches Erklärungsmodell bezüglich der vermehrten Auffälligkeiten auf der Weltbühne und der damit verbundenen Spekulationen darüber, welche größere Agenda damit katalysiert werden soll. Man kann durchaus von einer klassischen Verschwörungstheorie sprechen. Wie in solchen Fällen üblich, kann man einige Aspekte der Hypothese klar objektivieren, andere hingegen sind spekulativ. Grundsätzlich geht das Gedankenmodell jedoch davon aus, dass alle Konflikte und Krisen auf der Weltbühne zentral gesteuert werden.
Nach einem tiefgreifenden inneren Prozess entschied ich mich, meine Theorie dem öffentlichen Diskurs bereitzustellen, auch wenn das Bild, das ich damit zeichne, herausfordernd, enorm komplex und möglicherweise verstörend auf einige Menschen wirken kann. Nach allen Abwägungen entschied ich, dass das Zurückhalten von Informationen dieser Signifikanz schwerer auf meinem Gewissen liegen würde als irgendwann festzustellen, dass ich eine Fehlinformation verbreitet habe.
Am Ende muss jeder Mensch eigenverantwortlich für sich selbst entscheiden, was er für Realität hält und was nicht. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass jene Individuen, die nach der Wahrheit suchen, auch eine Antwort verdient haben. Dementsprechend möchte ich signifikante Hinweise geben, wo ich wichtige Teilaspekte der „Wahrheit“ verorten, die selbst von einem breiten Spektrum alternativer Medien ignoriert werden.
20. September 2026
Tom-Oliver Regenauer
KONTEXT & KONTUREN 2026
Überwachung, Enteignung, Tokenisierung
18 Uhr Sprechsaal Berlin-Mitte
Einlass: 17 Uhr
Die Welt, wie wir sie kannten, löst sich auf. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand, Frieden,
Medien, Technologie, Kommunikation, Kulturbetrieb – nichts entgeht den Zäsuren der „vierten
industriellen Revolution“. Am wenigsten der Mensch. Denn das von Paradigmenwechseln
korrumpierte Individuum verliert durch die lebensfeindliche Programmatik eines raumgreifenden
Transhumanismus nicht nur Orientierung, Eigentum und Freiheit, sondern vor allem den Verstand.
Was in Douglas Couplands Roman „Generation X“ (1991) als „Optionsparalyse“ einer Alterskohorte
begann, hat sich zu einer weithin parasozialen Gesellschaft ausgewachsen. Zu einer Pathokratie, in
der Menschen mit Gegenwart überfordert werden, um die Zukunft zu vergessen. Kontrolliert,
manipuliert und tyrannisiert von einem supranationalen Überwachungsapparat, der seine totalitären
Züge immer ungenierter offenlegt.
Nur wer die Methodik und Ziele dieses System versteht, ist in der Lage, ihnen entgegenzuwirken. Vor
diesem Hintergrund liefert Tom-Oliver Regenauer auch mit seinem neuen Vortrag eine hochaktuelle
Standortbestimmung, gründlich recherchierte Informationen und ideologiefreie Analysen, die neben
dem Status quo auch konkrete Handlungsalternativen für das souveräne Individuum beschreiben.
Investigativer Journalismus – für Kontext und Konturen.
Live.
22. Oktober 2026
Prof. Dr. phil. Henrieke Stahl
Freiheit von Meinung, Information, Medien: hoch geschützt und doch gefährdet?
Vortrag
19 Uhr Sprechsaal Berlin-Mitte
Wie ist es möglich, dass ein Informationskontrollsystem über die öffentliche Meinung aufgebaut wird, obwohl es in Deutschland und der EU keine Zensur geben darf? Der Vortrag zeigt die Wurzeln der neuen Informationspolitik und die Techniken des entstehenden multifaktoriellen Kontroll- und Sanktionssystems auf, problematisiert dieses und fragt, was wir tun können.
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