Exit Code

Bewusste Selbstverantwortung als Weg in eine selbstbestimmte Gemeinschaft

Vortrag und Diskussion

Im voll besetzten Sprechsaal erzählten uns Gerhard, Ines und Mark, auf welcher Basis sie ihre Freiheitszelle aufgebaut haben und warum und wann diese kleinen Zellen so wirkungsmächtig sein können.
Hier ein kleiner Ausschnitt:
Um aus der kontrollierenden Matrix auszusteigen und in seine Schöpferkraft zu kommen benötigt man u.a. ein Verständnis davon, wo wir uns abhängig von Fiktionen machen und wo und wie wir Wirkkraft bekommen. Unser Staat ist eine Fiktion, genauso wie ein Weihnachtsmann nicht wirklich existiert. Ein Staatsapparat wiederum ist keine Fiktion. Er bekommt seine Macht von der Fiktion des Staates.
Das Volk an sich ist auch eine Fiktion. Eine undefinierte Masse von Menschen. Ist sie machtvoll? Machtvoll sind reale Menschen. Früher haben sich Menschen einer Dorfgemeinschaft oder innerhalb einer Großfamilie gegenseitig unterstützt. Es ist eine überschaubare Anzahl an Menschen mit gleichen oder ähnlichen Themen bzw. Problemen, die sie bei Bedarf zusammen lösen können. Das können wir wieder aufleben lassen.
Dadurch, das wir wissen, was WIR WOLLEN können wir erschaffen. Denn in der Natur ist 1+1=2+X. (nicht wie im Finanzbereich 1+1=2). Wir können eine naturharmonische Kultur erschaffen.
Mit diesen Zielen und Voraussetzungen arbeiten  Freiheitszellen. Menschen, die sich mögen und nicht mehr als 30 Minuten voneinander entfernt wohnen,  schließen sich offline zusammen, erkunden ihre gemeinsamen Bedürfnisse und arbeiten daran, sich diese zu erfüllen. Dabei orientieren sie sich auf jene Bedürfnisse, die sie wirklich beeinflussen können. Das Naturharmonische Handeln spielt eine große Rolle. Sie treffen sich grundsätzlich wöchentlich.

Eines der ersten Bedürfnisse von Gerhard, Ines, Maren und Mark war, sich mit natürlichen gesunden Nahrungsmitteln aus der Umgebung zu versorgen, fernab von Supermarkt und Co.. Sie haben z.B. mit Bauern und Fleischern gesprochen, geklärt, wer bereit wäre, Lebensmittel zu liefern. Parallel dazu fanden sie Gleichgesinnte und gründeten eine Abnehmergemeinschaft, die sie uns vorstellten. Es geht ihnen um eine weitestgehende Unabhängigkeit vom System.

Weitere Themen ihrer Arbeit waren die Beschäftigung mit alternativen Krankenkassen, natürlichen Kläranlagen, alten Heilmethoden etc.

Im zweiten Teil wurde ein Raum kreiert, in der für die Anwesenden eine Vernetzung nach Bezirken ermöglicht und nach weiteren spannenden Themen geforscht wurde.
Wird es auch in Berlin eine Freiheitszelle geben? Erste Ansätze gab es schon. Ich (JG) jedenfalls habe durch die Gespräche eine spannende Frau mit ähnlichen Interessen kennengelernt.
Danke an den Freiheitskreis für die Inspirationen!

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