Marie-Luise Vollbrecht

Wenn Wissenschaft auf Wokismus trifft

Die Biologin Marie-Luise Vollbrecht begann ihren Vortrag mit einer Auffrischung der Kenntnisse aus dem meist längst zurückliegendem Biologieunterricht zum Thema Fortpfanzung bezüglich der DNA-Transkriptase.

Dabei stellte sich heraus, dass das Wissen der Zuhörer noch  abrufbar war und man sich an die Chromosomensätze und der zusätzlichen Geschlechtschromosomen gut erinnern konnte. 

An Beispielen erläuterte sie die verschiedenen Formen zur Fortpfanzung bzw. die jeweiligen Einflüsse des entstehenden Geschlechtes bei Lebewesen.

Auch wenn beim Menschen Chromosomenanomalien vorkommen, so beziehen sich diese immer auf die Chromosomen „X“ und „Y“. Ein weiteres Geschlechtschromosomen wurde bisher nicht gefunden. Sie stellte heraus, dass die Bestimmung des Geschlechtes nichts mit Befindlichkeiten oder veränderbaren Merkmalen zusammenhängen, sondern mit der Tatsache, dass  entweder „spermienproduzierende“ Organe oder „eierproduzierende“ Organe im Körper angelegt werden und es in der Biologie der höheren Lebewesen somit nur zwei Geschlechter gibt.

Der Vortrag wies eine hohe wissenschaftlich fundierte Sachlichkeit auf und ließ dabei keine Feindseeligkeit gegenüber den gegenwärtig sehr dominanten Queergruppen erkennen.

In einem zweiten Teil berichtete sie von einer öffentlichen Hetzkampagne gegen sich, die auf ihren angekündigten Vortrag zur Thematik der Zweigeschlechtigkeit zur „Langen Nacht der Wissenschaften 2022“ folgte und belegte diese mit Beiträgen entsprechender Medien. Obwohl Marie- Luise Vollbrecht nur den wissenschaftlichen Konsens vortragen wollte, der unter Biologen weiterhin unstrittig ist, wurde der Vortrag, der zur Eröffnung der Veranstaltung vorgesehen war, abgesagt. Die Angriffe durch die Wokebewegung blieben nicht auf der Sachebene, sondern zielten verstärkt auf eine persönliche Diffarmierung ihrer Person, die auch Auswirkungen auf ihr Privatleben zeigten.

Wir erlebten an diesem Abend eine junge Frau, die dem Zeitgeist der Vielgeschlechtigkeit mit Argumenten entgegentritt und sich u.a. engagiert für die Rechte von geschützten Frauenräumen einsetzt. Es war ein sehr bewegender  Abend, der hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt, weil es junge Wissenschaftler wie Marie-luise Vollbrecht gibt, die sich nicht dem Mainstream beugen, sondern souverän ihren Weg gehen.

 

Steffi Schulz

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